Seit dem 28. Oktober 2026 kommt es an den türkisch-bulgarischen Grenzübergängen Kapıkule und Hamzabeyli zu erheblichen Beeinträchtigungen im Güterverkehr. Grund dafür sind anhaltende Proteste von Lkw-Fahrern.

Wie der türkische Transportverband UND mitteilt, blockieren die Fahrer den Verkehr an beiden Übergängen. Sie demonstrieren damit gegen die strengen Schengen-Visabeschränkungen – insbesondere gegen die Regelung, die den Aufenthalt im Schengen-Raum auf maximal 90 Tage pro 180-Tage-Zeitraum begrenzt.

Die Blockaden halten weiterhin an und sorgen für lange Wartezeiten. Transportunternehmen wird dringend empfohlen, die verzögerte Abwicklung bei der Routenplanung zu berücksichtigen und die aktuelle Lage vor der Entsendung von Fahrzeugen genau zu prüfen.