Ab dem 15. September 2026 gelten für bestimmte schwere Nutzfahrzeuge auf der Innenringstraße von Porto (VCI) an Werktagen von Montag bis Freitag, von 07:00 bis 21:00 Uhr Fahrbeschränkungen.

Die VCI ist eine der wichtigsten Verkehrsadern im Großraum Porto, doch das hohe Verkehrsaufkommen stellt die Mobilität, Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Region vor wachsende Herausforderungen. Um diese Herausforderung zu bewältigen, wird derzeit eine neue Lösung umgesetzt, die darauf abzielt, den Verkehr umzuleiten, die VCI zu entlasten und die Nutzung der CREP zu fördern, um so einen reibungsloseren und effizienteren Verkehrsfluss im gesamten Straßennetz des Großraums Porto zu gewährleisten.

Die Maßnahme betrifft Abschnitte der Autobahnen A1/IC1, A20/IC23, A28/IC1 und A44/IC23 im Raum Porto und Vila Nova de Gaia. Sie gilt für Lastkraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3.500 kg, drei oder mehr Achsen und einer Höhe von mindestens 1,1 Metern, gemessen senkrecht ab der ersten Achse.

Fahrzeuge, die in Porto oder Vila Nova de Gaia be- oder entladen, dürfen die VCI nutzen, sofern sie über die digitale Plattform der Gemeinden eine vorherige Genehmigung einholen. Den Link zur Plattform finden Sie unter vci.porto.pt – eine Registrierung ist erforderlich.

Zufahrtsstraßen sind mit Schildern und Zusatztafeln (C3d) für berechtigte Fahrzeuge während der geltenden Sperrzeiten gekennzeichnet.

Die CREP (A41/IC24) ist die empfohlene Ausweichroute. Seit dem 1. Januar 2026 gilt eine Mautbefreiung; Transportunternehmen können die Erstattung der seit diesem Datum entrichteten, erstattungsfähigen Mautgebühren bei ihrem Mautdienstleister, beispielsweise Via Verde, beantragen.

Weiters wird Transportunternehmen empfohlen, VCI-Fahrten außerhalb der Fahrverbotszeiten zu planen oder eine Genehmigung für berechtigte Lieferungen einzuholen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Porto – https://mobilidade.cm-porto.pt/servicos/acesso-vci-en.