Transportunternehmen aus der Region des westlichen Balkans haben für den 26. Januar 2026 Proteste angekündigt, bei dem sie aufgrund des neuen EES-Systems für die Ein- und Ausreise in die Europäische Union, Grenzübergänge und Grenzterminals blockieren werden.

Am 26. Januar 2026 ab 12:00 Uhr werden Transportunternehmen an allen Grenzübergängen Serbiens, allen Grenzübergängen Bosnien und Herzegowinas, allen Grenzübergängen und Terminals Montenegros sowie allen Grenzübergängen Nordmazedoniens mit den Protestaktionen beginnen. Weder die Ein- noch die Ausreise (einschließlich der Transit) wird möglich sein.

Die Proteste beginnen zeitgleich an folgenden Grenzübergängen:

  • Batrovci (Serbien – Kroatien)
  • Srpska Crnja (Serbien – Rumänien)
  • Šid (Serbien – Kroatien)
  • Vatin (Serbien – Rumänien)
  • Neštin (Serbien – Kroatien)
  • Đerdap (Serbien – Rumänien)
  • Bačka Palanka (Serbien – Kroatien)
  • Gradina (Serbien – Bulgarien)
  • Bogojevo (Serbien – Kroatien)
  • Bezdan (Serbien – Kroatien)
  • Bački Breg (Serbien – Ungarn)
  • Kelebija (Serbien – Ungarn)
  • Horgoš (Serbien – Ungarn)
  • Vrška Čuka (Serbien – Bulgarien)
  • Strezimirovci (Serbien – Bulgarien)
  • Preševo (Serbien – Nord Mazedonien)

Die Proteste sollen mindestens sieben Tage dauern, mit der Option diese auszusetzen, wenn Garantien für einen Termin für ein Treffen mit Vertretern der Europäischen Kommission vorliegen, an dem sowohl Vertreter des Staates, als auch der Transportbranche teilnehmen können.