Redaktion

Entsendevorschriften für ausländische Arbeitnehmer in Luxemburg

Das lux. Online-Entsende-Portal https://guichet.itm.lu/edetach sieht bei der Registrierung der Firma als Pflichtfelder die Angabe einer Luxemburger MwSt.-Nr. sowie die Nummer der Anzeige der Dienstleistung bei der Generaldirektion KMU und Unternehmertum des Wirtschaftsministeriums vor. Beide Regelungen betreffen aber eigentlich nicht Transportunternehmen.

Laut lux. Gewerbeaufsicht kann eine Transportfirma diese Pflichtfelder leer lassen, wenn sie beim Feld NACE-Code die „Güterbeförderung“ auswählt.

Ein Transportunternehmen muss aber einen Negativbescheid (Dispens) von den beiden Behörden anfordern und diesen anschließend im Online-Portal hochladen.

Einen Negativbescheid von den Finanzbehörden bzgl. lux. MwSt.-Nr. beantragt eine Transportfirma bei:

  • Einregistrierungs- und Domänenverwaltung
    B.P. 31, L-2010 Luxembourg, Luxemburg
    T +352 247-80800
    F +352 247-90400
    E info@aed.public.lu

Einen Negativbescheid von der Generaldirektion KMU und Unternehmertum des Wirtschaftsministeriums beantragt eine Transportfirma bei:

  • Ministerium für Wirtschaft
    Generaldirektion KMU und Unternehmertum
    19-21, Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg, Luxemburg
    T +352 247-74700
    F +352 247-74701
    E info.pme@eco.etat.lu

Eine Transportfirma kann an beide Behörden ein einfaches e-Mail schicken und schreiben, dass es ein österreichisches Transportunternehmen ist, das nicht in Luxemburg niedergelassen ist, und gelegentlich internationale Transporte durchführt, deren Ausgangs- oder Bestimmungspunkt Luxemburg ist und bei denen Güter in Luxemburg auf- oder abgeladen werden, und Reverse-Charge anwendet. Für die Entsende-Meldung im Online-Portal e-Détachement benötigt die Firma einen Negativ-Bescheid (Dispens) und bittet folglich um Ausstellung eines solchen durch die Behörde. Die Antwort der beiden Behörden ladet die Transportfirma anschließend im Online-Portal hoch.

Dies ist die derzeitige Vorgehensweise, die aber von der lux. Gewerbeaufsicht in den nächsten Monaten wieder abgeändert werden könnte, um das Prozedere für Transportunternehmen doch etwas zu vereinfachen.“

Sollten uns hierzu nähere Informationen vorliegen, werden wir selbstverständlich informieren!

Redaktion

Neue Entsendevorschriften für ausländische Arbeitnehmer

Nach Informationen der IRU, des DSLV und der Confédération Luxembourgoise du Commerce (CLC) hat nunmehr auch Luxemburg mit einem Gesetz vom 14. März 2017 die Entsenderichtlinie 2014/67/EU in nationales Recht überführt. Es soll nach Informationen der International Road Transport Union (IRU) bereits vor kurzem in Kraft getreten sein und auch für ausländische Transportunternehmen eine Reihe von Verpflichtungen für die Entsendung von Arbeitnehmern enthalten, unter anderem die elektronische Voranmeldung von Fahrern, die Mitführung von verschiedenen Dokumenten im Fahrzeug und die Benennung eines Repräsentanten in Luxemburg.

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Redaktion

Beschränkungen des Schwerlastverkehrs in Tirol am Freitag, den 02.06.2017

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie hat auf Grund des § 42 Abs. 5 StVO 1960 am 02. Juni 2017 in der Zeit von 10 Uhr bis 22 Uhr (Fahrtziel Italien) ein Fahrverbot für Lastkraftwagen und Sattelkraftfahrzeuge mit einem höchst zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 t und von Lastkraftwagen mit Anhängern, bei denen die Summe der höchsten zulässigen Gesamtgewichte beider Fahrzeuge mehr als 7,5 t beträgt, erlassen.

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